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Die folgenden Seiten zeigen einige Berichte über die Ortsfeuerwehr Langenhausen
wo über Einsätze, Nachbarschaftshilfen, Übungen, u.s.w. berichtet wird.

Alle Berichte stammen aus der Festzeitschrift zum 75 jährigen Jubiläum.







1971

Auf der außerordentlichen Generalversammlung am 27. Januar 1971 wurde ein neuer Brandmeister gewählt. Der noch amtierende Brandmeister Adolf Huntemann eröffnete die Versammlung. Er begrüßte besonders die Alterskameraden und den Kreisbrandmeister Arthur Theile aus Bremervörde, ferner den Gemeinderat der Gemeinde Langenhausen. Im abgelaufenen Berichtsjahr waren keine großen Einsätze nötig gewesen. Ein Auto war in Brand geraten und konnte gelöscht werden. Bei Wettkämpfen der Feuerwehren im verflossenen Jahr konnten wieder gute Erfolge erzielt werden. Ob in Gnarrenburg beim Unterkreistreffen, (1. und 3. Platz), oder in Bevern, Beim Kreisfeuerwehrfest ( Gruppe TS 8 den 4.Platz). Sonstige erwähnenswerte Berichte lagen nicht vor.

Aus Altersgründen legte an diesem Abend der verdienstvolle Brandmeister (über 16 Jahre), Adolf Huntemann, sein Amt nieder. Der Kreisbrandmeister A. Theile sprach dem scheidenden Brandmeister Adolf Huntemann für seine langjährigen treuen Dienste zum Wohle der Bevölkerung seinen besonderen Dank aus. Der ebenfalls anwesende Unterkreisbrandmeister Ewald Meyer aus Gnarrenburg schloss sich diesen Worten an und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Die Feuerwehrkameraden schenkten dem scheidenden Gemeindebrandmeister eine Plakette zur Erinnerung an die gemeinsamen schönen Jahre. Von der Gemeinde Langenhausen wurde ihm für seine langjährige Tätigkeit ein Geschenk und eine Urkunde vom anwesenden Bürgermeister Hinrich Brandt überreicht. Anschließend wurde Adolf Huntemann zum Ehrenbrandmeister ernannt. Der Gruppenführer Johann Mahnken wurde einstimmig zum neuen Wehrführer und Gemeindebrandmeister gewählt. Zum neuen Gruppenführer für Johann Mahnken wurde einstimmig, der Sohn des scheidenden Brandmeisters, Richard Huntemann gewählt. Beide Gewählten nahmen die Wahl an. Der Bürgermeister Hinrich Brandt nahm dann die Vereidigung des neuen Gemeindebrandmeisters Johann Mahnken vor. Ihm wurde die Bestätigungsurkunde überreicht und er musste die Eidesformel sprechen. Er wurde für 6 Jahre zum Gemeindebrandmeister gewählt.

Der Kreisbrandmeister dankte dem neuen  Brandmeister für die Annahme des Amtes. Alle Ehrengäste wünschten sich auch mit dem neuen Gemeindebrandmeister Johann Mahnken eine gute Zusammenarbeit. Das der Gemeindebrandmeister dieses Vertrauen wert war, beweist, dass er auch im Jubiläumsjahr 1979 immer noch der tatkräftige Brandmeister geblieben ist. Am 27. Januar 1971 aber nahm der Kreisbrandmeister A. Theile noch einige Beförderungen vor. Richard Huntemann, Willy Brandt und Dietrich Kück wurden vom ihm zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Dann übernahm der Kreisbrandmeister noch eine ehrenvolle Aufgabe. Für 40jährige treue Dienste in der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen wurden von ihm ausgezeichnet: Martin Mahnken, Hinrich Tietjen, Diedrich Schloen, Heinrich Wiese und der im Krankenhaus befindliche Ludwig Buchholz. Für 25jährige Zugehörigkeit zur Wehr wurden Hinrich Kück (Nr.6) und Hermann Rechten (Nr.7) ausgezeichnet. Bürgermeister Hinrich Brandt sprach allen Kameraden für ihre treuen Dienste seinen Dank aus. Weiter sagte er, der Feuerwehr alle mögliche Hilfe und Unterstützung der Gemeinde Langenhausen zu. Der neue Gemeindebrandmeister Johann Mahnken schloss diese Sonderveranstaltung um 22.40 Uhr.

„Neue Brandmeister, neue Ideen“, so kann man die folgenden Jahre umschreiben. Durch den neuen Brandmeister wurde jetzt auch die außerdienstliche Kameradschaft der Feuerwehrmänner gefördert. Auf der ersten Generalversammlung des neuen Brandmeisters Johann Mahnken am 9. März 1972 wurde nicht nur über Feuer und Brände gesprochen. Es gab einen Lichtbildervortrag von Herrn Rademacher aus Godenstedt. Thema des Lichtbildervortrages: Die alle zwei Jahre in Godenstedt durchgeführten Wettkämpfe der Feuerwehren. Es wurde ein Ausflug beschlossen, und zwar nach Bremen zur Besichtigung der dortigen Berufsfeuerwehr und einer Bierbrauerei. Neuanschaffungen sollten gemacht werden; und zwar: 20 Arbeitsjacken, 2 A-Schläuche, 4 Schlauchhalter, 2 Taschenlampen, 4 Stahlhelme und 3 C-Schläuche. Die ernsten Einsätze zur Brandbekämpfung aber kamen auch bei dieser Versammlung an erster Stelle. Die Wehr musste zu einem Moorflächenbrand bei Johann Prigge, Langenhausen ausrücken. Sie konnte diesen Brand schnell ablöschen.

Am 30.Mai 1971 war Großalarm für die Feuerwehren um Gnarrenburg. Es war der erste Pfingsttag. Ein Ofen der Glashütte Hermann Lamprecht, Gnarrenburg drohte auszulaufen. Dieses konnte im letzten Moment verhindert werden. Der Befehl zum „Wasser marsch“ brauchte damit nicht gegeben werden.

Bei den Wettkämpfen der Feuerwehren des Unterkreises Gnarrenburg ging Langenhausen I als Sieger mit 66,5 Sekunden vor Langenhausen II mit 75 Sekunden hervor. Für nicht Fachleute sei hier einmal so ein Wettkampf erklärt:

Eine Gruppe der Feuerwehr besteht aus dem Gruppenführer und acht Mann. Der Gruppenführer lässt die Gruppe bei der TS 8 antreten. Nachdem er der Gruppe den Einsatzbefehl gegeben hat, versucht jeder seinen für ihn vorgesehenen Teil schnellstens zu erledigen. Es müssen vier Saugschläuche, ein B-Schlauch und dreimal zwei C-Schläuche verlegt werden. Für jeden Fehler werden zehn Sekunden Zeitverlust angerechnet. Wer in kürzester Zeit die aufgestellten Eimer an der Ziellinie herunterspritzt, ist Sieger. Da muss natürlich jeder Handgriff sitzen.

Jeder Feuerwehrmann hat das immer wieder üben müssen. Diese Handgriffe sind ja auch im Ernstfall seine Arbeit. Was bei den Wettkämpfen 100%ig klappt, kann im Ernstfall viele Menschen und deren Wertsachen retten helfen. Hieran erkennt jeder den hohen Leistungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen.

1972 

Das Jahr 1972 war, insgesamt gesehen, ein positives Jahr für die Langenhausener Feuerwehr. Beim Unterkreistreffen in Karlshöfen wurde der 1. und 3. Platz belegt. Am 22. Juli 1972 kam es zu dem größten und längsten Brand in der Geschichte der Langenhausener Feuerwehr. Der große Torfhaufen der Torffabrik Meiners (Gnarrenburg), war in Brand geraten. Es wurden riesige Werte vor der Vernichtung bewahrt. Der Einsatz der Männer im „Blauen Rock“ dauerte, ohne Unterbrechung fast eine ganze Woche. Der stellv. Brandmeister Georg Böttjer, hatte die Leitung der Langenhausener Wehr übernommen. Am 13. November 1972 wurde das Norddeutsche Gebiet von einem gewaltigen Orkan heimgesucht. Der Strom viel aus , so musste das Feuerwehrauto Alarm geben. Überall wurde geholfen. Die Hälfte der Feuerwehrmänner war im Einsatz.

Das die Feuerwehrmänner auch feiern können, bewiesen sie bei ihrem ersten Kameradschaftsabend am 25. November 1972, der in bester Harmonie verlief. Alle waren begeistert und hofften auf einen nächsten Kameradschaftsabend.

Auf der Jahreshauptversammlung am 9. Februar wurde der Gemeindebrandmeister Johann Mahnken, durch den anwesenden Unterkreisbrandmeister Ewald Meyer (Gnarrenburg), in Vertretung des Kreisbrandmeisters zum Hauptlöschmeister befördert. Außerdem wurden Helmut Werner, Heinrich Steffens und Herbert Schriefer zu Oberfeuerwehrmännern befördert.

                                                                

Der brennende Torfhaufen Meiners (1972) hatte einen Rauminhalt von über 100.000 cbm, davon konnte etwa 65.000 cbm gerettet werden. Eine ganze Woche waren die Kameraden im blauen Rock im Einsatz.

1973

Der Feuerwehr Langenhausen war es Anfang 1973 gelungen, einen Übungsplatz zu pachten. Dieses Gelände musste aber in freiwilliger Arbeit erst einmal für die gewünschten Zwecke hergerichtet werden. Am 18. Februar 1973 wurde mit den freiwilligen Arbeiten begonnen. Das Material wurde von der Gemeinde Langenhausen beschafft. Hier gilt ein besonderer Dank dem Bürgermeister Hinrich Brandt und seinen Ratsherren. Für die Eigenleistungen bekam die Feuerwehr von der Gemeinde 200,- DM. Um die Feuerwehrleute noch härter und sportlicher zu machen, wurden 2 Fußbälle angeschafft. So konnte nach der Feuerwehrübung noch Fußball gespielt werden. Eine gute Feuerwehrfußballmannschaft stand bald bereit und beteiligte sich auch an kleinen Wettkämpfen. Wer, wie der Chronist, den Übungsplatz kennt, kann nur staunen, was Feuerwehrmänner in ihrer kostbaren Freizeit noch herstellen können. Es wäre auch für andere Feuerwehren ein nachahmenswertes Beispiel.


Der Übungsplatz der Freiwilligen Ortsfeuwehr Langenhausen

Weiterhin wurde auf der Generalversammlung am 9. Februar beschlossen, wenn ein Feuerwehrkamerad „Goldene Hochzeit“ hat, bekommt er von seinen Kameraden in Zukunft einen Präsentkorb überreicht im Werte von 50-60 DM. Dieses und andere Ideen sollen die Kameradschaft unter den Feuerwehrmännern noch mehr festigen. Zum Schluss der Versammlung wurden zwei Filme gezeigt. Hier konnten die Feuerwehrmänner noch einmal den in Brand geratenen Torfhaufen der Firma Meiners sehen. Hans-Hermann Kück, der den Film vorführte, dankte den Feuerwehrkameraden für den großartigen Einsatz sowohl bei diesem Brand, und zum anderen bei dem Schaden, den der Orkan angerichtet hatte.

1974

An der Generalversammlung am 15. Februar 1974 nahm auch der Kreisbrandmeister A. Theile (Bremervörde) teil. Auch der Unterkreisbrandmeister Ewald Meyer(Gnarrenburg) und der Bürgermeister Hinrich Brandt waren anwesend. Das Jahr 1973 war für die Feuerwehr verhältnismäßig ruhig verlaufen. Ernsthafte Einsätze gab es nicht. Bei Wettkämpfen wurden wieder gute Erfolge erzielt. Als Abwechslung wurde eine Fahrt zum Niederdeutschen Theater nach Bremen durchgeführt, die viel Freude machte. Neues Gerät wurde angeschafft. Dabei war auch ein Megaphon (Sprachrohr).


Langenhausens Feuerwehrmänner als Fußballmannschaft.

Der Kreisbrandmeister sprach beim Punkt Ehrungen vorweg noch erst einmal über die Gebietsreform. Er dankte allen für die gute Unterstützung und Einsicht. Es gibt nun nur noch Ortsbrandmeister und Stellvertreter. Dann nahm der Kreisbrandmeister folgende Ehrungen vor: Für 25jähriges Zugehörigkeit zur freiwilligen Feuerwehr Langenhausen wurden ausgezeichnet: Gemeindebrandmeister Johann Mahnken, Hauptfeuerwehrmann Georg Böttjer sowie die Oberfeuerwehrmänner Helmut Schütt, Bernhard Tietjen, Johann Grimm und Helmut Witte. Günter Janning wurde mit dem Maschinistenabzeichen ausgezeichnet. Der Kreisbrandmeister wünschte sich, sie möchten alle so weitermachen zum Wohle der Feuerwehr Langenhausen. 

Die Gemeindereform war inzwischen Wirklichkeit geworden. Langenhausen gehörte nun verwaltungsmäßig zur Einheitsgemeinde Gnarrenburg. Unterkreisbrandmeister Ewald Meyer (Gnarrenburg) war inzwischen aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Gnarrenburg war ab 1974 H. E. Lemmermann, auch aus Gnarrenburg.

Der Ortsbrandmeister Johann Mahnken konnte auf der Generalversammlung am 24.Februar 1975 viele Ehrengäste und Feuerwehrkameraden begrüßen. Außer dem schon erwähnten Gemeindebrandmeister waren noch der Sicherheitsbeauftragte Hinrich Bartenhagen (Gnarrenburg) sowie der Ortsbürgermeister und sein Stellvertreter erschienen. Brandmeister Johann Mahnken berichtet von dem großen Moorflächenbrand im Jahre 1974 in Karlshöfen. Die Feuerwehr aus Langenhausen war 5 Tage im Einsatz mit etwa 720 Einsatzstunden.

Auch 1974 wurde an den Unterkreiswettkämpfen teilgenommen. Wieder wurde der 1. und 2. Platz erkämpft. So haben die Feuerwehrmänner der Jubiläumswehr wohl inzwischen einen einmaligen Rekord aufgestellt. In ununterbrochener Reihenfolge wurde bei den Unterkreiswettkämpfen 10 Jahre lang, immer der 1. Platz erreicht. Eine großartige Leistung. Der Ortsbürgermeister Hinrich Brandt und der Gemeindebrandmeister H.E. Lemmermann dankten und beglückwünschten alle Feuerwehrmänner zu diesen Erfolgen. Der Dank galt auch ihren Einsätzen bei den Brandeinsätzen. Mögen sie in Zukunft so weitermachen, war ihr Wunsch. Dafür werden der Brandmeister Johann Mahnken und seine Kameraden schon Sorge tragen, bei dieser einmaligen Kameradschaft in dieser Wehr.

Die Feuerwehrkameraden Helmut Schütt, Hinrich Buchholz und Erwin Huntemann wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Zu Oberfeuerwehrmänner die Kameraden Hermann Kück 35, Hans Kück 23, und Hinrich Schuhmacher. Der anwesende Sicherheitsbeauftragte Hinrich Bartenhagen erinnerte die Feuerwehrkameraden daran, im Einsatz immer festes Schuhzeug, einen Helm mit Nackenschutz, Handschuhe und einen Feuerwehranzug zu tragen.
 
Ortsbrandmeister Johann Mahnken bekam von dem stellv. Bürgermeister H.H. Kück für die großen sportlichen Erfolge der Freiwilligen Feuerwehr ein Souvenier aus dem Jahre 1911 überreicht. Es war ein alter Stahlhelm. Die Freude war groß über dieses gelungene Geschenk.

1975

Das Jahr 1975 wurde ein sehr bewegtes Jahr für die Männer im „Blauen Rock“. Die Feuerwehr nahm an zwei Alarmübungen der Einheitsgemeinde Gnaarenburg teil.

Eine Hecke bei D. Hinck, die am Sonntagmorgen als Alarmübung durch Feuer gerodet wurde, musste um die Rodewirkung zu erhöhen, nicht gelöscht werden. Nur die Nachbargebäude wurden geschützt (siehe Bilder). Da aber Nachts ein heftiger Sturm aufkam, wurde es Ernst, denn es brannte im Moorboden mit starkem Funkenflug zu den Gebäuden. So musste Nachts Alarm gegeben werden, um das Feuer zu löschen.

Durch schnellen Einsatz konnte bis auf den Jungviehstall alle Gebäude beim Landwirt Willi Kück 35, alle Gebäude waren Strohgedeckt, gerettet werden. Ein Bulle und ein Kalb kamen in den Flammen um. Zwei Tiere mussten geschlachtet werden.

                                                       

                  Nach Maß abbrennende Hecke bei Diedrich Kück.                       25.08.1975 Abgebrannter Hühnerstall bei J. Mahnken; 1:100 Hühner im
                                                                                                                Oberteil wurden ein Opfer der Flammen, Rindvieh im Unterteil wurde gerettet.

Nach gemeinsamen Einsatz von 5 Ortsfeuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg wurde ein Flächenbrand bei Willi Stüring nach fast 6 Stunden gelöscht. Auch hierbei half die Freiwillige Feuerwehr Lagenhausen tatkräftig mit. Gleichzeitig musste noch ein Flächenbrand bei Johann Mahnken gelöscht werden. Weiterhin wurde bei einem schweren Verkehrsunfall schnelle Hilfe geboten.

Der stellv. Bürgermeister Hans-Hermann Kück stiftete im Sommer 1975 für die Feuerwehrkameraden eine Fußballtorwand. Wie sie auch im zweiten Deutschen  Fernsehen, im Sportstudio,  mit viel Erfolg geprobt wird und sehr beliebt ist. Ein sehr schönes und auch brauchbares Geschenk.

Im Juli 1975 wurde ein Grillabend mit gutem Erfolg gefeiert. Die Freiwillige Feuerwehr Langenhausen bestand im Jahre 1975 aus 9 Alterskameraden und 43 Aktiven.

1976

Walter Meyer wurde 1976 stellv. Ortsbrandmeister. Nachdem sein Vorgänger diesen Posten niedergelegt hatte. Ortsbrandmeister Johann Mahnken dankte auf der Generalversammlung am 16.Februar 1976 dem scheidenden Kameraden Georg Böttjer für seine 8 Jahre, die er als stellv. Ortsbrandmeister gewirkt hatte. Zum neuen Gruppenführer wurde Heinrich Burfeind gewählt. Kamerad Heinrich Schnackenberg wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

H.Bartenhagen als Sicherheitbeauftragter, berichtete über Unfallverhütung. Die Zufahrtswege zum Feuerwehrhaus müssen im Winter, Schnee- und Eisfrei sein. Blaulicht und Martinshorn bedeuten beim Feuerwehrwagen Vorfahrt. Es darf aber nicht Missbraucht werden, sondern nur bei Alarmeinsätzen.

Die Hilfeleistung der Feuerwehrleute bei Bränden oder sonstigen Übungen aller Art, fällt unter den Unfallschutz, somit ist jeder Feuerwehrmann versichert. Auch der offizielle Teil ist in diese Versicherung mit einbezogen. 

Als Vertrauensperson für Sicherheitsfragen in der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen wurde Georg Böttjer einstimmig gewählt.

1977

Auf der Jahreshauptversammlung am 14. Februar 1977 war zum ersten Mal der neue Kreisbrandmeister Johann Meyer (Bevern). Er wurde vom Ortsbrandmeister Johann Mahnken herzlich begrüßt. Rückblickend bezeichnete Johann Mahnken das Jahr 1976 als unruhiges Jahr, wenn auch spektakuläre Einsätze ausblieben. Ein Buschbrand bei Steffens, an der Augustendorfer Grenze bedrohte das Haus von P. Brodtmann. Mit Hilfe der Augustendorfer Feuerwehr  konnte der Brand gelöscht werden. Im Juli wurde die  Wehr zur Marienhütte nach Gnarrenburg gerufen. Sie brauchte aber nicht einzugreifen. Am 25. August brannte die Scheune von Brandmeister Johann Mahnken ab. Am 6. September 1976 stand die Scheune von H. Kück in Flammen. Obwohl das Wohnhaus direkt daneben stand, konnte es durch Glück und schnellen Einsatz gerettet werden. Beide Brände wurden durch einen Brandstifter gelegt. Die Gnarrenburger und Augustendorfer Wehren waren noch zu Hilfe geeilt.

An jedem ersten Sonntag im Monat ist Feuerwehrdienst. Alle 14 Tage wird das Feuerwehrfahrzeug gefahren, damit es im Alarmfall auch wirklich startbereit ist.

Am 19.März 1976 wurde dem Goldenen Hochzeitpaar Schloen ein Präsentkorb überbracht. Am 25. Dezember 1976 verstarb Alterskamerad Hinrich Brandt (26). So liegen Glück und Leid dicht beieinander.
Der auf der Generalversammlung am 14. Februar 1977 anwesende Kreisbrandmeister Johann Meyer, dankte allen Feuerwehrkameraden für ihren vorbildlichen Einsatz. Für 40jähriges Mitgliedschaft zeichnete er den Ehrenbrandmeister Adolf Huntemann aus. Für 25jährige Mitgliedschaft Erwin Huntemann und H. Buchholz.

Für besondere Verdienste an der Wehr wurden H. Brandt und H. H. Kück zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der stellvertretende Ortsbrandmeister W. Meyer wurde zum Löschmeister befördert.

Ortsbrandmeister Johann Mahnken wurde für weitere 6 Jahre einstimmig wiedergewählt. Hiermit wurde einem Mann für seine unermüdliche und vorbildliche Arbeit Dank gezollt. Unter seiner Führung war und ist die Freiwillige Feuerwehr Langenhausen mit über 50 Mitgliedern eine zu jeder Zeit voll einsatzbereite Truppe geworden, die mit modernen Geräten ausgerüstet ist.

Der Grillabend wurde auf den 2. Juli 1977 festgesetzt. H. H. Kück zeigte zum Abschluss dieser Generalversammlung noch einen Film vom Grillfest 1976, der viel Freude unter den Feuerwehrkameraden bereitete.

1978

Auf der Generalversammlung am 2. März 1978 zeigte Herr Arndt aus Kuhstedt einen Film vom Gemeindefeuerwehrfest 1977 in Kuhstedt. Der Film wurde mit viel Beifall aufgenommen. Ortsbrandmeister Johann Mahnken ließ noch einmal das vergangene Jahr in seinem Bericht aufleben. 

Der erste Einsatz 1977 war der Hühnerstallbrand beim Ortsbrandmeister. Durch schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen konnte großen Schaden verhindert werden. Auch die im unteren Stall befindlichen acht Rinder konnten gerettet werden. Die Wehr aus Gnarrenburg sicherte das Gebäude bei H. Kück. Am 20. September 1977 kam es dann zu dem spektakulären Brand beim Torfwerk Meiners in Gnarrenburg. Als zweite Ortswehr am Brandherd eingetroffen, konnte in Gemeinschaft mit weiteren Feuerwehren ein Teil des Werkes gerettet werden. Aus Langenhausen waren 26 Feuerwehrmänner im Einsatz. Außer einer Alarmübung im Herbst, die bei H. D. Bunk abgehalten wurde, sind nur noch das Gemeindefeuerwehrfest in Kuhstedt zu erwähnen, wo die Langenhausener Feuerwehr einen Pokal erringen konnte. Am 2. Juli wurde ein Grillabend gefeiert, der bei herrlichen Wetter stattfand. 

Die Kameraden H. Laabs und H. Witte hatten Silberne Hochzeit. Ihnen wurde als dankbare Erinnerung eine Plakette mit Feuerwehrmotiven übergeben.

Am 31. Dezember 1977 war der Mitgliederstand der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen bei 9 Alterskameraden und 46 Aktiven.


Der anwesende Gemeindebrandmeister H. Lemmermann gab dann noch die neuen Wettkampfbestimmungen der Feuerwehr bekannt. Durch die Bezirksreform wird der Kreis Rotenburg in drei Abschnitte aufgeteilt. Jeder Abschnitt bekommt einen Abschnittsleiter, diese Drei wählen den Kreisbrandmeister. 

Ortsbürgermeister H. Brandt bedankte sich noch einmal  für die Mitarbeit beim Spielplatzbau. Er machte der Wehr ein Geschenk von 100,- DM. Sein Stellvertreter H.H. Kück hatte ein originelles Geschenk in Form eines Fußballes mitgebracht, mit dem Autogramm von Fritz Walter. Beide Geschenke machten große Freunde.

Der Gemeindebrandmeister Lemmermann beförderte zum Oberlöschmeister Walter Meyer. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde H. Witte befördert und zu Oberfeuerwehrmännern G. Janning, H. Burfeind und Werner Mahnken. Bei den Wahlen wurde auch das gesamte Kommando neu gewählt. Es sind dies: Richard Huntemann, Heinrich Burfeind, Hinrich  Buchholz, Erwin Huntemann, Willi Brandt und Georg Böttjer. Als dritter Gruppenführer wurde Manfred Laabs gewählt.

Mit dem Hinweis, dass im Jahre 1978 ein Grillfest am 1. Juli, ein Buschfest am 8. Juli , ein gemütlicher Abend am 11. November stattfinden wird, wurde die Versammlung geschlossen.

1979

Die Generalversammlung am 2. März 1979 mit dem Ablauf des Jahres 1978 und die Vorausschau auf das Jubiläumsjahr der Freiwilligen Feuerwehr 1979. Zum Glück war das Jahr 1978 ein an Ernstfällen ruhiges Jahr. Die Übungsdienste wurden Programmgemäß abgehalten. Der Feuerwehrwagen wurde regelmäßig gefahren um für den Ernstfall immer gerüstet zu sein.
Trotz der neuen Wettkampfbestimmungen konnte beim Gemeindefeuerwehrfest in Brillit ein Pokal gewonnen werden. Leider musste der Grillabend wegen der schlechten Witterung anders abgehalten werden als geplant. Aber beim Kameraden Huntemann wurde dieser Abend trotz der Wetterunbilden, ein großer Erfolg. Am Kameradschaftsabend nahmen bemerkenswerter- und erfreulicher Weise auch junge Feuerwehrkameraden teil.
Bei einem Brand in Gnarrenburg am 1. Oktober gab es Alarm. Die Scheune eines Landwirts brannte. Die Feuerwehrkameraden aus Langenhausen waren mit im Einsatz und konnten ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude  verhindern helfen. Hierbei  wurde die neu angeschaffte TS 8 zum ersten Mal ernsthaft geprüft. Die TS 8 wurde von der Firma Bode geliefert. Bereits im Frühjahr waren vier neue Saugschläuche und ein B – Strahlrohr an die Feuerwehr Langenhausen ausgeliefert worden. 



Der Mitgliederbestand am 31. Dezember 1978 waren 9 Alterskameraden und 54 Aktive. Der Ortsbürgermeister H. Brandt sagte der Wehr weiter Unterstützung zu. Der stellv. Bürgermeister H. H: Kück überreichte dem Ortsbrandmeister Johann Mahnken einen Wimpel. Alle freuten sich über die gute Gemeinschaft in der Feuerwehr. H. H. Kück hatte einen Zeitungsbericht vom Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen aus dem Jahre 1929 mitgebracht, der von Johann Mahnken vorgelesen wurde.
Zu Oberfeuerwehrmännern wurden von J. Mahnken befördert: Kurt Alff, Hinrich Bargmann und Günter Steffens. 

Das Gemeindefeuerwehrfest 1979 findet am 30. Juni aus Anlass des 50. Geburtstages der Freiwilligen Feuerwehr, in Langenhausen statt. Die Wettkämpfe werden nach den neuen Bestimmungen durchgeführt. Die Jubiläumswehr aus Langenhausen, will mit 3 Gruppen teilnehmen. Dabei sein soll möglichst auch eine Mannschaft aus älteren Feuerwehrkameraden. Es wurde der Antrag gestellt, eine Jugendgruppe zu gründen. Günter Steffens erklärte sich bereit, die Gruppe zu betreuen. 

Von dem Jubiläumsfest soll ein Film gedreht werden. Diese Aufgabe hat Herr Arndt aus Kuhstedt übernommen. Die Feuerwehrmänner der Jubiläumswehr, die nicht verheiratet sind, dürfen eine Freundin mitbringen. Sie brauchen dafür keinen Eintritt zu bezahlen. Nun werden die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest laufen. Ein Festheft soll gedruckt werden. Alle Feuerwehrmänner in Langenhausen hoffen auf gutes Wetter und auf viele aktive Teilnehmer von den eingeladenen auswärtigen Feuerwehren. Viele Besucher mögen dann am 30. Juni 1979 den Weg finden, zu dem herrlich angelegten Übungs- und Festplatz der Jubiläums – Feuerwehr Langenhausen. Ihnen allen soll der Tag viel Freunde bringen.


Dieser zum 50. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen geschriebene Rückblick, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Möge die gedruckte Festschrift aber vielen einen Einblick geben, darin, was in den 50 Jahren, seit ihrer Gründung, in der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen geschehen ist. Es wurde versucht, alle wichtigen Ereignisse und Begebenheiten festzuhalten. Die Freiwillige Feuerwehr Langenhausen war immer eine schlagkräftige Truppe. Heute aber, ist sie eine gut ausgerüstete und nach 50 Jahren eine Mitgliederstarke Feuerwehrgemeinschaft. Niemals hatte die Wehr so viele Mitglieder. Immer wieder lässt sich das Kommando unter Ortsbrandmeister Johann Mahnken etwas einfallen, damit auch einmal die Ehefrauen und die übrigen Familienmitglieder an Festlichkeiten teilnehmen. So werden erfolgreiche Grillabende gefeiert, Film gezeigt, Fußballspiele und Ausflugsfahrten durchgeführt. Dieses alles fördert natürlich die Gemeinschaft und Kameradschaft, auch außerhalb der Übungsabende. Den jetzigen Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehr Langenhausen gelten die Glückwünsche und der Dank. Besonders Dank dafür, bei Tag und Nacht, bei Wind und Wetter bereit zu sein für den Ernstfall.

 Getreu des bei der Gründung niedergeschriebenen Gelöbnisses:

 

„Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr“!

 

1979      (Jahr des 50jährigen Jubiläums)

Im Jahr 1979 kann man über einige wichtige Ereignisse und ein freudig verlaufenes Jubiläumsfest berichten. Das 50jährige Jubiläum der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Langenhausen war verbunden mit dem Gemeindefeuerwehrfest. Durch Spenden der Gemeinde, der Ortschaft, mehreren Geschäften und durch die Mitarbeit der Feuerwehrkameraden, konnte das Fest erfolgreich durchgeführt werden.

 
Dass es beim Gemeinde-Feuerwehrtreffen nicht nur um Geschwindigkeit gng, das musste die Karlshöfener Wehr (linkes Bild) erfahren. Sie schafften zwar die schnellste Zeit, aber auch die meisten Strafpunkte gingen auf ihr Konto.

Auf der Jubiläumsveranstaltung wurde den 3 Mitbegründern der Ortswehr: Dietrich Schloen, Hinrich Tietjen und Martin Mahnken, das  goldene Feuerwehrehrenzeichen verliehen. Hinrich Brandt erhielt es ebenso für 40jährige Mitgliedschaft in der Wehr.



Am Sonntag den 4. März war die Feuerwehr im Einsatz und zwar am Augustendorfer Kanal. Durch plötzlich einsetzendes Tauwetter, verbunden mit starken Regenfällen, hatte sich der Kanal in einen starken Strom verwandelt. Die Eisschollen und der Schnee wurden von mehreren Baggern aus dem Kanal geholt. Die abtreibenden Eisschollen mussten entlang des Kanals und vor der Brücke in Langenhausen zerkleinert werden. Trotz  alledem glich der untere Teil Augustendorfs einem großen See.




Im Herbst hatte die Ortswehr einen Einsatz bei den Torfwerken Meiners in Ober-Barkhausen. Durch den gemeinsamen Einsatz der Wehren der Gemeinde Gnarrenburg konnte ein großer Wert erhalten werden. Am 2. Dezember war ein Einsatz beim Kameraden Johann Grimm. Ein Buschhaufen war in Brand geraten und verursachte starken Funkenflug in Richtung des Wohnhauses. Am 13. Dezember war ein PKW bei Glatteis in den Kanal gefahren und der Fahrer konnte nur noch tot geborgen werden.


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