Bilder/banner_Unfall.jpgBilder/banner_mwurf.JPGFeuerwehrhausFeuer
            Home          News / Termine          Kontakt          Impressum          Links          Gästebuch                                   


Bildergalerie
Feuerwehrhaus
Wissenswertes
Langenhausen
 

Aufgaben
Zeitgeschehen

Wir über uns 









       




           
Feuer
Fahrzeug
Tipps für Bürger


Die folgenden Seiten zeigen einige Berichte über die Ortsfeuerwehr Langenhausen
wo über Einsätze, Nachbarschaftshilfen, Übungen, u.s.w. berichtet wird.

Je länger die Seite besteht, desto mehr Berichte auch aus den vergangenen Jahren sind verfügbar.
Also immer mal rein schauen, es lohnt sich......







24.12.2008 Gestern Abend Unfall auf der L122

Langenhausen. Gestern hat sich auf der L122 in Langenhausen in Höhe der Kreuzung nach Augustendorf ein Verkehrsunfall ereignet. Ein 61-jähriger Mann aus Rhade wollte gegen 17 Uhr mit seinem Pkw aus Augustendorf kommend nach links in Richtung Gnarrenburg abbiegen. Dabei missachte er die Vorfahrt einer von links kommenden Pkw-Fahrerin aus Klenkendorf. Die 42-jährige ar mit ihrer 12-jährigen Tochter unterwegs. Sie konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen das Auto des Rahders. Die Beteiligten blieben "anscheinend unverletzt", sagte ein Polizeisprecher kurz nach dem Unglück. Mutter und Tochter wurden vom Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Schadenshöhe blieb offen. Die Straße wurde kurz gesperrt, die Feuerwehr Langenhausen regelte den Verkehr.

Quelle: Bremervörder Zeitung


07.12.2008
Großeinsatz für Feuerwehr: Torfmiete der Humuswerke brennt

Seit Sonntagmorgen (07.12.08) 10:00 Uhr sind die Feuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg bei den Humuswerken in Gnarrenburg im Großeinsatz. Aufgrund von Zersetzungsprozessen hat sich in der dort gelagerten Torfmiete eine sehr große Hitze entwickelt, was zu Schwelbränden führte. Diese wurden aufgrund der Rauchentwicklung am Morgen von Nachbarn entdeckt, die die Feuerwehr alarmierten. 

Seitdem sind zunächst die Ortsfeuerwehr Gnarrenburg und Mitarbeiter der Humuswerke damit beschäftigt einen Teil der Torfmiete mit Baggern und Radladern abzutragen und zu löschen. Insgesamt müssen im Laufe des Tages bis zu 3.000 m² Torf umgelagert und gewässert werden. Erst gegen 15:00 Uhr dringen die Maschinen endlich bis zum eigentlichen Brandherd vor. Zu diesem Zeitpunkt sind ein Wasserwerfer, B-Rohre und diverse C-Rohre im Einsatz. Gegen 16:00 Uhr entschließt sich die Einsatzleitung aufgrund des immer größer werden Wasserbedarfs die Personalreserve der Ortsfeuerwehr Gnarrenburg sowie die Feuerwehren aus Kuhstedt, Langenhausen und Brillit zu alarmieren. Später kommt noch die Feuerwehr der Nachbargemeinde Oerel mit dem SW 1000 und einem weiteren Löschgruppenfahrzeug hinzu.

Nun können mittels Pumpen rund 3.500 l Wasser in der Minute vom Kanal über drei B-Förderstrecken und von einem Oberflurhydranten zum Brandherd und zu einem weiteren Lagerplatz , auf dem der abgetragene schwelende Torf abgelöscht wird, geliefert werden. Um den trockenen Torf überhaupt benetzen zu können, wird dem Löschwasser ein Netzmittel (z.B. Spülmittel) zugesetzt. Als auch gegen 20:30 Uhr kein Ende des Einsatzes abzusehen ist, es werden immer weitere Schwelbrände in der riesigen Torfmiete entdeckt, werden für die Nacht weitere Kräfte aus Augustendorf und Findorf alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte, die seit 10:00 Uhr im Einsatz sind, können damit nach 12 Stunden Einsatz abgelöst werden.

Mit einer Wärmebidlkamera der Feuerwehr Bremervörde und einer Temperaturmess-Sonde wird der Torfhaufen kontrolliert und nach weiteren Brandnestern untersucht.

Gegen 02:00 Uhr am Montagmorgen sind die schwelenden Torfsoden dann endlich soweit abgetragen, dass keine neuen Brandnester mehr entdeckt werden. Gemeinsam beschließen Firmenleitung und Einsatzleitung die Arbeiten um 02:30 Uhr zunächst einzustellen. Am Morgen um 08:00 Uhr wird bei einer erneuten Begehung der Einsatzstelle keine neue Wärmeentwicklung festgestellt. Mit den nachfolgenden Aufräumarbeiten endet der Einsatz für die Feuerwehr Gnarrenburg am 08.12.08 mittags nach nunmehr insgesamt 26 Stunden.

Quelle: Gemeindepressewart


                                       

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie

27.11.2008 PKW stürzt in Kanal, Insassen können sich retten.

Langenhausen. Am 27.11.08 durchbricht ein Alarm den Feierabend für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gnarrenburg. Ein PKW ist im Ortsteil Friedrichsdorf in den Kanal gestürzt. Möglicherweise sollen die Insassen eingeklemmt sein.

Was war passiert. Ein Anwohner hatte beobachtet, wie ein PKW mit überhöhter Geschwindigkeit die wellige Moorstraße befuhr. Nach mehreren aufeinander folgenden Bodenwellen verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, streifte zunächst mehrere Bäume und schleuderte dann nach rechts die Böschung hinunter in den Kanal.

Unmittelbar nach der Alarmierung rückten der Rüstwagen und das Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus, ebenfalls ein Rettungswagen. Beim Eintreffen stellte sich glücklicherweise heraus, dass sich alle Personen aus dem Fahrzeug hatte befreien können. Der Fahrer des PKW wurde bei dem Unfall verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die übrigen Insassen drei junge Leute, wurden von Anwohnern im Decken versorgt und vorbildlich betreut.

Die Feuerwehr baute eine Ölsperre auf und konnte nach rund einer Stunde mit Hilfe eines Abschleppunternehmers das Fahrzeug aus dem Kanal bergen. Die Kreisstraße wurde in Richtung Gnarrenburg zeitweise halbseitig gesperrt.

Insgesamt haben die Fahrzeuginsassen noch Glück im Unglück gehabt. Wäre das Fahrzeug kopfüber in den Kanal gestürzt hätte es leicht schlimmer kommen können. Ironie des Schicksals, an dem ersten Baum, den der Fahrer touchierte, hing ein Schild mit der Bitte „langsam zu fahren“….leider zeigte es in die andere Richtung…..

Quelle: Gemeindepressewart

                                             

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie


28.09.2008 Wohnhausbrand in Gnarrenburg
Vater rettet Kinder in letzter Minute vor den Flammen

Gnarrenburg. Bei einem Feuer in Gnarrenburg wurden am Sonntag, den 28.09.2008, gegen 07:00 Uhr morgens zwei Kinder durch Rauchgase verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten zunächst durch Schreien auf sich aufmerksam gemacht. Als der Vater das Zimmer im Obergeschoss, in dem sich die Kinder aufhielten, betrat, schlugen ihm bereits Rauch und Flammen entgegen. Er konnte seine beiden Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren aber glücklicherweise noch erreichen und aus dem Haus bringen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr aus Gnarrenburg schlugen die Flammen dann bereits durch das zerborstene Dachfenster und drohten auf das gesamte Dachgeschoss überzugreifen. Ein Trupp unter Atemschutz drang daraufhin über das Treppenhaus zum Brandherd vor, ein weiterer bekämpfte das Feuer von außen über eine Steckleiter. Ein Übergreifen der Flammen auf das weitläufige Gebäude konnte so von den Einsatzkräften gerade noch verhindert werden. Nach ca. einer halben Stunde war das Feuer endgültig gelöscht. Da das Gebäude mit Holzdecken versehen ist, war ein Wasserschaden in den unteren Räumen aber nicht zu vermeiden.

Die beiden Kinder wurden nach einer ersten Versorgung vor Ort durch das DRK und den alarmierten Notarzt mit dem Rettungswagen ins Bremervörder Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren aus Brillit und Langenhausen waren ebenfalls im Einsatz, um im Falle eines Übergreifens der Flammen auf weitere Gebäudeteile ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung zu haben. Feuerwehr und DRK waren mit 50 bzw. 5 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Gemeindepressewart

                                                                                 

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie


13.09.2008 Atemschutzübung, Praxisnah...

Gnarrenburg. Am Sonnabend, den 13.09.2008, hatten die Atemschutzausbilder wieder einmal eine realitätsnahe praktische Übung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren in der Gemeinde Gnarrenburg organisiert Solche Übungen finden mehrmals im Laufe eines Jahres mit jeweils unterschiedlichen Ortswehren statt. Dieses Mal waren Feuerwehrmänner aus Gnarrenburg, Langenhausen und Karlshöfen beteiligt. Insgesamt waren 17 Kameraden bei der Übung, die unter dem Motto "Sicheres öffnen von Türen und Suchtechniken im Innenangriff" stand, dabei.

Nach einer kurzen theoretischen Einweisung ging es in die Praxis. Hier musste zunächst geübt und verinnerlicht werden, wie ein Feuerwehrmann im Einsatz unter grösstmöglicher Berücksichtigung des Eigenschutzes eine Tür zu einem Brandraum öffnet. Denn nur durch ständiges Üben wird erreicht, dass im Realfall, wo binnen Sekunden lebenswichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, auch wirklich alle Handgriffe sitzen.

Danach wurde simuliert, wie ein verqualmter Raum am effektivsten und schnellsten nach einer vermissten Person abgesucht wird oder wie eine “nicht ganz so leichte” Person möglichst schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht wird.

Auch wenn die Übungseinheiten von den Feuerwehrmänner immer körperliche Höchstleistungen abverlangen, so hat es doch allen Spass gemacht. In den einzelnen Ortsfeuerwehren soll das Erlernte nun vertieft und weiter vermittelt werden.

Quelle: Gemeindepressewart

                                                           

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie


30.06.2008 Wehren mit Feuereifer dabei

Klenkendorf: Einsatz und Engagement haben die Ortsfeuerwehren auf dem 35. Gnarrenburger Gemeindefeuerwehrfest am Sonnabend gezeigt, das diesmal die Freiwillige Ortsfeuerwehr ausrichtete. Zwar hätte das Wetter besser sein können - heftige Regenschauer trübten den Beginn der Veranstaltung. Aber zur Siegerehrung lachte dann wieder die Sonne vom Himmel und freute sich mit den Ortsfeuerwehren Karlshöfen, Langenhausen II und der Jugendfeuerwehr Klenkendorf, die in ihren Wertungsgruppen jeweils den ersten Platz belegten.

"Ich freue mich, dass alle elf Ortsfeuerwehren der Gemeinde gekommen sind", sagte Gemeindebrandmeister Hans-Hermann Kück. Insgesamt beteiligten sich 15 Gruppen an den Leistungswettbewerben. Während aus Gnarrenburg und Fahrendorf jeweils zwei Gruppen kamen, waren die Langenhausener sogar mit drei Mannschaften vertreten. Die Jugendfeuerwehren stellten vier Gruppen, zwei davon kamen aus Klenkendorf.

Für einige Gruppen fanden die Leistungswettbewerbe unter erschwerten Bedingungen statt. Es regnete in Strömen, als die Klenkendorfer und Langenhausener Ortsfeuerwehren zum Wettkampf antraten. Das Wasser kam nicht nur aus ihren Schläuchen, sondern auch von oben. Dennoch waren die Feuerwehrmänner und -frauen mit vollem Einsatz dabei. Mit Schnelligkeit und Präzision wurden die Übungen mit den Löschgruppenfahrzeugen und Tragkraftspritzenfahrzeugen ausgeführt. Nicht einfach hatten es die Schiedsrfeuerwehren, die aus Bremervörde, Selsingen und der Gemeinde Geestequelle kamen.

Im Laufe des Nachmittages hörte es auf zu regnen, so dass zahlreiche Besucher aus den Ortschaften auf dem Festplatz "am Keil" eintrafen, um die Wettkämpfer anzufeuern.

Gemeindebrandmeister Hans-Hermann Kück, der die Siegerehrung vornahm, lobte die Klenkendorfer für den Platzaufbau und die gelungene Ausrichtung des 35. Gemeindefeuerwehrfestes. Ortsvorsteher Udo Poppe ging auf die Bedeutung der Ortswehren für den Brandschutz und bei Überflutungen ein. Auch Gemeindebürgermeister Axel Renken würdigte den Einsatz der Feuerwehrleute und den "Eifer", mit dem sie die Wettkämpfe gemeistert hätten.

Sieger in der Wertungsgruppe der Löschgruppenfahrzeuge wurde die Ortsfeuerwehr Karlshöfen. Den ersten Platz bei den Tragkraftspritzenfahrzeugen belegte die Gruppe Langenhausen II. Bei den Jugendfeuerwehren siegte Klenkendorf I. Die jeweils drei besten Gruppen jeder Wertungsgruppe erhielten einen Pokal. Außerdem bekam die Ortsfeuerwehr Karlshöfen einen Pokal für den schnellsten Zeittakt von 31,6 Sekunden beim Kuppeln.

Den Wanderpokal für die schnellste Wehr mit der höchsten Punktzahl von 382,5 übernahm Langenhausen II.

Quelle: Bremervörder Zeitung

                                                           

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie

23.02.2008 Vorfahrt missachtet

Langenhausen. Am 23.02.2008 hat ein PKW-Fahrer an der Kirchenbrücke in Langenhausen beim Einbiegen mit seinem Kleinwagen in die vorfahrberechtigte Kreisstraße ein von links kommendes Fahrzeug übersehen. Der Fahrer des vorfahrtberechtigten Kombis konnte nicht mehr ausweichen. Bei der Kollision wurde die Fahrertür des Kleinwagens derart stark eingedrückt, dass diese nicht mehr zu öffnen war.

Um den Fahrer trotzdem patientenschonend aus dem verunfallten Fahrzeug retten zu können, musste die Rüstwagenbesatzung der Feuerwehr Gnarrenburg mit Unterstützung der Langenhausener Kameraden die Fahrzeugtür entfernen. Fahrer und Beifahrer des Kleinwagens wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Kreisstraße voll gesperrt.

Quelle: Gemeindepressewart

                                                           

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie

21.01.2008 Hochwassereinsatz in Augustendorf

Augustendorf (mk) Am Montag, den 21. Januar 2008 hieß es in Augustendorf mal wieder „Land unter“. Das war der zweite Hochwassereinsatz der Gemeindefeuerwehren innerhalb von sechs Wochen.

Der langanhaltentende Regen von Sonntag und Montag mit zirka 60 Liter pro Quadratmeter sensibilisierte die Augustendorfer Einwohner, die daraufhin regelmäßig ab Montagmorgen die Pegelstände kontrollierten. Bereits vor sechs Wochen kämpften die Augustendorf mit dem Hochwasser. Hätte es gegen Nachmittag mit dem Regnen aufgehört, so wäre es nochmal glimpflich für die Dorfbewohner ausgegangen. Dies war aber leider nicht der Fall. 

Am Montagabend kamen nochmal einmal 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb von zirka zwei Stunden dazu. Dies war für das Hochwassersperrwerk und den Augustendorfer Kanal zu viel. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden daraufhin gegen 22 Uhr von der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Zeven alarmiert. Schnell war man sich einig, dass die bis jetzt eingesetzten Kräfte nicht reichen würden die Wassermassen zu stoppen und die benötigten Schutzdeiche aufzubauen. Eine weitere Alarmierung war die Folge. Um 23 Uhr waren dann alle Feuerwehren aus der Gemeinde Gnarrenburg mit Ausnahme von Fahrendorf, Klenkendorf und Brillit im Einsatz. Sie stellten eine Art Notfallreserve dar. 

Für die Feuerwehrleute gab es viel zu tun. Sandsäcke füllen, provisorische Deiche anlegen und Grundstücke leer pumpen. Bei strömenden Regen und starkem Wind war das keine angehnehme Aufgabe. Trotzdem wurde mit höchster Motivation gearbeitet was auch dem Gnarrenburger Bürgermeister Axel Renken beindruckte. Der sich selbst bis in den frühen Morgenstunden an der Einsatzstelle ein Bild machte. Um 3 Uhr wurden auch die verbleibenden Feuerwehren aus Fahrendorf, Klenkendorf und Brillit nach Augustendorf alarmiert. Alle elf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg waren jetzt mit zusammen 200 Feuerwehrleuten vor Ort. Während einige Einheiten Grundstücke leer pumpen und andere provisorische Deiche aufbauten bei dem sie von vielen Landwirten mit Traktoren und Radladern unterstütz wurden, füllte der Rest Sandsäcke. 50 Kubikmeter Sand wurden in mehr als 50.000 Sandsäcken gefüllt. Diese wurden dann auf Paletten gestapelt und an die jeweilige Einsatzstelle transportiert. Nur durch diesen umfangreichen Einsatz konnte verhindert werden, dass nirgendwo Wasser bin in das Haus eindringen konnte. Die Arbeiten zerrten an den Kräften der Einsatzkräfte. So waren alle dankbar als sie in der Nacht eine heiße leckere Spargelcreme- oder Tomatensuppe zu sich nehmen könnten. Über 170 Portionen wurden von der Schnell-Einsatzgruppe (SEG) aus Zeven zubereitet. Auch für die verbleibenden Kräfte am frühen Dienstagmorgen bereiteten sie ein Frühstück mit Brötchen und Aufschnitt her. Immerhin waren gegen 7 Uhr noch 100 Einsatzkräfte vor Ort. Viele Feuerwehrleute waren zum Einsatzsende um 8 Uhr mehr als 24 Stunden wach, da sie Montag tagsüber gearbeitet haben und abends kurz vor dem Schlafengehen zum Einsatz gefahren sind. Sie freuten sich deshalb sehr auf ihr Bett zu Hause und hofften, dass der Regen Augustendorf endlich verschont. Dieses bestätigte sich am Dienstag. Die Pegelstände sanken langsam und die Feuerwehren mussten nicht erneut ausrücken.

Quelle: Pressewart Brandschutzabschnitt Bremervörde und NonstopNews

                                                             

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie



20.01.2008 Feuer vernichtet ehemalige Schule

Gnarrenburg/Barkhausen. Das ehemalige Schulgebäude der Ortschaft Barkhausen ist in den frühen Morgenstunden des 20.01.2008 vollständig ausgebrannt. Da das Gebäude zum Zeitpunkt des Brandausbruchs unbewohnt war, kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.

Eine Nachbarin, geweckt durch ihren Hund, hatte das Feuer gegen 05.00 Uhr morgens bemerkt und sofort die Feuerwehr allarmiert. Als die ersten Löschfahrzeuge der Feuerwehr aus Gnarrenburg kurz danach Einsatzort eintrafen, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Lediglich ein Anbau am hinteren Gebäudeteil war noch unversehrt. Da unbekannt war, ob sich Personen im Gebäude aufhielten, wurde die Tür durch die Einsatzkräfte aufgebrochen. Der Flur des Anbaus konnte noch betreten werden, Personen wurden dort nicht gefunden. Der Rest des Gebäudes war aber bereits nicht mehr zugänglich, so dass sich die Rettungskräfte wegen der akuten Einsturzgefahr zunächst zurückziehen mussten

Der dann von außen über mehrere C-Rohre sowie einen Wasserwerfer massiv vorgetragene Löschangriff wurde durch die Wehren aus Brillit und Langenhausen unterstützt. Teilweise gingen die Trupps unter Atemschutz vor, um näher an die Brandherde zu gelangen. Dabei mussten in dem Fachwerkbau auch Decken und Wände geöffnet werden, um an alle Brandherde zu gelangen. Nach rund 90 Minuten war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass die Einsatzkräfte das Gebäude teilweise betreten konnten. Da stets die Gefahr bestand, dass Decken und Böden nachgeben konnten, teilweise waren große Flächen durchgebrannt, wurde zum Eigenschutz frühzeitig ein RTW des DRK angefordert. Der Gerätewagen Atemschutz der Kreisfeuerwehr war ebenfalls vor Ort, um die in großer Zahl eingesetzten Atemschutzgeräte wieder betriebsbereit zu machen.

Ein etwa 50 Meter entfernt stehendes Reetdachhaus musste vor dem starken Funkenflug geschützt werden und wurde durch Vornahme mehrerer C-Rohre vorsorglich „nass gehalten“.

Insgesamt dauerten die Lösch- und Aufräumarbeiten bis in die Mittagsstunden. Das alte Schulgebäude aus dem Jahre 1896 wurde letztlich völlig zerstört. Der vordere Giebel ist teilweise eingefallen, Decken- und Ständerfachwerke sind weggebrannt. Die Höhe des Sachschadens gab die Polizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat, mit rund 150.000 EUR an.

Quelle: Gemeindepressewart

                                                          

weitere Bilder findest du in der Bildergalerie


Zurück zur Jahresübersicht aller Berichte