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Die folgenden Seiten zeigen einige Berichte über die Ortsfeuerwehr Langenhausen
wo über Einsätze, Nachbarschaftshilfen, Übungen, u.s.w. berichtet wird.

Je länger die Seite besteht, desto mehr Berichte auch aus den vergangenen Jahren sind verfügbar.
Also immer mal rein schauen, es lohnt sich......






 
 
 

 

02.01.2019 Gnarrenburg: Meik Mahnstein neue Nummer zwei

Weil Jörg Suske neuer Abschnittsleiter wird: Brandschützer wählen neuen stellvertretenden Gemeindebrandmeister

Gnarrenburg. Bereits vor Weihnachten, also vor dem tragischen Feuer auf dem Gnarrenburger Campingplatz und dem anschließenden Einsatzmarathon (siehe Seiten 11 und 13), hat sich das Gemeindekommando der Gnarrenburger Feuerwehr versammelt, um die Bilanz des Jahres 2018 zu ziehen. Dabei wurde unter anderem ein neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister gewählt. Die Nachfolge von Jörg Suske, der ab Mitte 2019 Abschnittsleiter Bremervörde wird, tritt Meik Mahnstein an.

Für die Nachfolge Suskes gab es zwei Bewerber, beziehungsweise wurden aus den Reihen der anwesenden Brandschützer zwei Kandidaten vorgeschlagen. Neben Mahnstein signalisierte auch Timm Meyer seine Bereitschaft. In der ersten Abstimmung gab es ein Patt. Erst die zweite Abstimmung brachte die erforderliche absolute Mehrheit für Mahnstein.

Bei den Wahlen wurden zudem einstimmig wiedergewählt: Heiko Zellin (Gemeindeatemschutzwart), Holger Meyer (Gemeindefunkwart), Hartmut Aldag (Gemeindezeugwart) sowie Heinz Schütt (Spielmannzugführer). Neu ins Amt des Schriftwartes wurde Rüdiger Meyer gewählt. Volker Schulze ist neuer Ortsbrandmeister in Glinstedt. Hartmut Meyer wird ihn künftig als Stellvertreter unterstützen.

Folgenden Feuerwehrmännern sprach Gemeindebrandmeister Beförderungen aus: Julian Meyer (Augustendorf) zum Ersten Hauptlöschmeister, Karsten Frerk (Brillit) zum Hauptlöschmeister, Oliver Austel (Gnarenburg) zum Löschmeister und Volker Schulze zum Löschmeister.

In seinem Jahresbericht warf Ingo Kück unter anderem einen Blick auf die Mitgliederentwicklung: „Mit aktuell 443 Brandschützern ist die Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg weiterhin stabil“, meinte Kück. Erfreulich sei, dass neun Männer und zwei Frauen im Herbst erfolgreich an der Grundausbildung teilgenommen haben „und damit für die Arbeit in den Ortsfeuerwehren vorbereitet sind“.

Während die Gnarrenburger Wehren 2017 zu 66 Einsätzen ausrücken mussten, waren es 2018 bis kurz vor Jahresende 76 Einsätze. Davon waren 18 Brandeinsätze – der erste direkt in der Silvesternacht, als eine Mülltonne brannte, den letzten am 31. Dezember auf dem Campingplatz. Dazwischen gab es unter anderem Gebäude- und Fahrzeugbrände. „Trotz des trockenen Sommers sind große Flächenbrände in der Gemeinde zum Glück ausgeblieben“, meinte Kück. Nur zum großen Moorbrand bei Meppen mussten auch Brandschützer aus der Gemeinde mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Rotenburg Nord ausrücken.

Die 59 Hilfeleistungen des Jahres 2018 waren geprägt von den Schäden durch starke Stürme, die über Gnarrenburg zogen. Dabei waren alle elf Ortsfeuerwehren im Einsatz. „Kurios allerdings: Auch wenn überhaupt kein Wind war, knickten Bäume um, oder es brachten Äste ab, die dann in die Fahrbahn ragten, berichtete Kück.

Mehrmals mussten die Brandschützer zu Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen oder Tierrettungen ausrücken. Am Vatertag fanden Kinder einen vermeintlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Das angeforderte Entschärfungskommando konnte jedoch schon während der Anfahrt nach Glinstedt umdrehen. Nach zugeschickten Fotos gab es Entwarnung, dass es sich um eine bereits abgebrannte Nebelgranate handelte. Aus den vier Gefahrguteinsätzen stach jener hervor, bei dem im Vorfeld einer Hochzeit eine übel riechende Flüssigkeit im Festzelt verschüttet worden war, die sich später als Buttersäure herausstellte.

Kück erinnerte daran, dass ein Großteil der investierten Zeit eines Brandschützers in Lehrgänge und Übungen fließe. Dies sei nötig, „um immer die bestmögliche Leistung bei Einsätzen zu bringen“. Auch im Jahr 2018 sei dies der Fall gewesen – von Lehrgängen bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale oder der Akademie für Brand- und Katastrophenschutz bis hin zu kleineren Schulungen.

Text: Bremervörder Zeitung
Bild: Gemeindefeuerwehr


01.01.2019 Dauereinsatz für Gnarrenburgs Wehren - 14 Alarmierungen - Böller on Pkw Tank gesteckt - Tierrettung

Findorf-Langenhausen. Für die Gnarrenburger Feuerwehren bedeutete der Jahreswechsel einen Einsatzmarathon: Sieben Ortswehren mussten zu insgesamt 14 Einsätzen ausrücken – inklusive des tragischen Feuers auf dem Campingplatz. „Die Gnarrenburger Wehr und die Karlshöfener Wehr hatten jeweils drei Einsätze, die Brilliter, die Langenhausener Wehr und die Findorfer je zwei, die Fahrendorfer und die Kuhstedtermoorer je einen Einsatz“, lautete gestern Abend die ungewöhnliche Neujahrsbilanz von Gemeinde-Feuerwehrsprecher Timm Meyer.

Bereits um 1.05 Uhr verzeichnete die Karlshöfener Wehr ihren ersten Feuerwehreinsatz im neuen Jahr. „In der Lindenstraße in Karlshöfen war ein Fahrzeug in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Pkw, der in der Nähe eines Wohnhauses geparkt war, bereits in Vollbrand“, berichtete Timm Meyer. „Durch schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden am Gebäude und ein Übergreifen der Flammen, verhindert werden.“ Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung: „Unbekannte Täter haben offenbar Böller in den Tank dieses Fahrzeugs gesteckt“, sagte gestern ein Sprecher der Polizei Bremervörde gegenüber der BZ-Redaktion.

Das Auto brannte komplett aus. Informationen zur Schadenshöhe liegen nicht vor. Im Einsatz in der Lindenstraßen waren die Feuerwehren Karlshöfen und Gnarrenburg. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde lang.

Dramatisch war eine Tierrettung, die gestern die Feuerwehren aus Findorf, Gnarrenburg, Karlshöfen und Langenhausen in Atem hielt: Sechs Rinder waren morgens um 9 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Findorfer Ortsteil Kolheim durch einen Spaltboden in die Güllegrube unter den Stall gestürzt.

Der Einsatz unter Leitung von Ortsbrandmeister Wilfried Klefeldt dauerte insgesamt rund sechs Stunden, da es überaus schwierig war, die Tiere mit Hilfe von Gurten und Frontladern aus der Grube zu befreien. Außerdem musste die Grube im Laufe des Einsatzes leergepumpt werden.

„Glücklicherweise gelang es, fünf von sechs Tieren lebend zu retten. Ein Rind konnte nur noch tot geborgen werden“, sagte Jannis Düls, stellvertretender Pressewart der Ortswehr Gnarrenburg. Wegen der gefährlichen Gase in der Grube mussten die Einsatzkräfte teilweise unter Atemschutz arbeiten.

Außerdem mussten gestern Abend die Ortsfeuerwehren aus Fahrendorf und Kuhstedtermoorer wegen umgestürzter Bäume ausrücken.

Text: Bremervörder Zeitung 
Bild: Bremervörder Zeitung & Gemeindefeuerwehr

 

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