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Die folgenden Seiten zeigen einige Berichte über die Ortsfeuerwehr Langenhausen
wo über Einsätze, Nachbarschaftshilfen, Übungen, u.s.w. berichtet wird.

Je länger die Seite besteht, desto mehr Berichte auch aus den vergangenen Jahren sind verfügbar.
Also immer mal rein schauen, es lohnt sich......







08.04.2020 „Brandstiftung schließen wir aktuell nicht aus“

Nach dem Flächenbrand in Karlshöfen – Polizei ermittelt in alle Richtungen – Beamte bitten Bevölkerung um Zeugenhinweise

Karlshöfen. Es war mit Abstand der größte Feuerwehreinsatz des Jahres im Landkreis Rotenburg: Rund 350 Feuerwehrleute eilten am Montag zum

Moor- und Waldflächenbrand an der L 165 zwischen Karlshöfen und Ostersode (BZ berichtete gestern). Innerhalb von zwölf Tagen war es der dritte Flächenbrand, den die Wehren in Karlshöfen bekämpfen mussten.

„Wir ermitteln nach wie vor in alle Richtungen“, sagte gestern Heiner van der Werp, Sprecher der Polizeiinspektion Rotenburg, auf BZ-Anfrage. „Die räumliche und zeitliche Nähe der Brände legen die Vermutung in der Tat nahe, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte“, meint van der Werp. Doch einen akuten Hinweis auf Brandstiftung gebe es auch nach der gestrigen, intensiven Brandschau der Ermittler nicht. Van der Werp bittet jedoch die Bevölkerung um Zeugenhinweise. „Wer etwas gesehen hat oder etwas weiß, sollte sich bei der Polizei melden.“ Hinweise nimmt das Bremervörder Kommissariat unter  Telefon 0 47 61/9 94 50 entgegen.

Unterdessen hat die Einsatzleitung um Marco Teetz, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Karlshöfen, der von Gemeindebrandmeister Ingo Kück und dessen Stellvertreter Meik Mahnstein unterstützt wurde, die Bilanz eines ebenso langen wie ungewöhnlichen Einsatzes gezogen.

„Immer wieder drehende Winde erschwerten die Brandbekämpfung. Die Koordination des Einsatzes wurde durch die Größe des Wald-/Moorgebietes erschwert“, sagte Timm Meyer, Sprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg mit Blick auf seine Kameraden, die von

15 bis nach 22 Uhr auf den Beinen waren. Das Feuer fraß sich durch ein drei Hektar großes Gebiet.

DRK versorgt Einsatzkräfte

Zwar war die moorige Fläche in ihren tieferen Schichten noch feucht, doch am wärmsten Tag des Jahres und nach der Trockenheit der vergangenen beiden Wochen war die obere Vegetation komplett ausgetrocknet, sodass Glutnester immer wieder neue Nahrung fanden.

Auch die Wasserversorgung gestaltete sich wie beim vorigen Einsatz in dem schwer zugänglichen Moor- und Waldgebiet schwierig. „Die Wasserversorgung erfolgte über mehrere hundert Meter; zum Teil durch sehr unwegsames Gelände und quer durch das Wald-/Moorgebiet“, so Meyer. Deshalb mussten mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt werden. „Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren Strahlrohren und Feuerpatschen durchgeführt.“ Einige Feuerwehrleute konnten den Brand nur mit Atemschutzgeräten bekämpfen. Ein Team des Hildesheimer Feuerwehr-Flugdienstes, das aus der Luft das Gelände erkundete, führte Teile der Einsatzkräfte an die Brandherde heran.

„Ein DRK-Team versorgte die Einsatzkräfte sämtlicher Gnarrenburger Wehren und der Wehren aus den Nachbargemeinden mit Kalt- und Warmgetränken sowie mit heißem Essen“, berichtete Meyer. Die Karlshöfener Wehr kontrollierte gestern die Brandstelle und suchte nach weiteren Glutnestern. Meyer: „Rund zehn Glutnester konnten noch gefunden und abgelöscht werden, teilweise waren die 300 Grad heiß.“

Text: Bremervörder Zeitung
Bild: FFD Hildesheim



07.04.2020 Gestern Großfeuer in Karlshöfen
- Rund 350 Feuerwehrleute im Einsatz - Polizei Bremervörde: Brandursache noch unklar

Karlshöfen. Die Gnarrenburger Feuerwehren kommen nicht zur Ruhe. 

Gestern mussten alle elf Ortswehren ausrücken, um einen Flächenbrand in Karlshöfen zu löschen. Der gestrige Einsatz – mit rund 350 Feuerwehrleuten inklusive der Unterstützung der Wehren aus zwei Nachbargemeinden und aus dem Nachbarkreis Osterholz – war mit Abstand der größte: In nur zwölf Tagen kam es auf ausgedörrten Moor- und Waldflächen in Karlshöfen dreimal zu einem Flächenbrand. „Diesmal war eine Fläche von über 25 000 Quadratmetern betroffen“, sagte Jannis Düls, Stellvertretender Sprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg.

Bereits kurz nach 15 Uhr werden die Feuerwehren alarmiert. Doch die Löscharbeiten ziehen sich bis in die Abendstunden hinein, da der Wind das Feuer im trockenen Unterholz immer wieder aufs Neue entfacht.

FFD-Flugzeug im Einsatz.

Rasch wird klar, dass dieser Flächenbrand deutlich heftiger ist als die jüngsten Einsätze am 26. und am 28. März. Der Einsatzleiter, Karlshöfens Ortsbrandmeister Marco Teetz, sorgt dafür, dass nicht nur sämtliche elf Gnarrenburger Ortsfeuerwehren zum Brandort eilen, sondern auch die Feuerwehren aus Oerel und Basdahl und aus Vollersode und Hüttenbusch aus dem Landkreis Osterholz. „Die Abschnittsleiter aus Bremervörde und Zeven sind ebenso vor Ort wie der Kreisbrandmeister“, erklärt Feuerwehrsprecher Düls. Ein Team der Feuerwehr-Kreisfeuerwehrbereitschaft „Mitte“ des Landkreises Rotenburg unterstützt den Einsatz ebenso wie Kräfte des DRK-Kreisverbandes und der Polizei Bremervörde und Gnarrenburg. Und aus der Luft bekommt die Gnarrenburger Einsatzleitung wertvolle Informationen eines Teams des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen mit Sitz in Hildesheim.

L 165 voll gesperrt.

Wegen der vielen Einsatzfahrzeuge muss die Polizei die Landesstraße 165 zwischen Karlshöfen und Hüttenbusch voll sperren.

Bis Redaktionsschluss haben die Feuerwehren den Flächenbrand weitgehend unter Kontrolle. Doch müssen einzelne Trupps immer wieder ausrücken, um neue Glutnester zu löschen.

Zur Brandursache konnte die Polizei Bremervörde gestern Abend noch keine Angaben machen. „Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen“, sagte ein Sprecher der Polizei Bremervörde gestern auf BZ-Anfrage.

Text: Bremervörder Zeitung
Bild: stellv. Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg & Freiwillige Ortsfeuerwehr Langenhausen

  
 
        
 
         
        
 
         


15.03.2020 Wochenende endet  mit Schornsteinbrand

Fahrendorf. Am späten Sonntagabend, wurden gegen 22:40 Uhr, die Ortsfeuerwehren Fahrendorf, Klenkendorf, Langenhausen und Gnarrenburg, mit dem Stichwort "F2 brennt Schornstein", nach Fahrendorf alarmiert.

Vor Ort angetroffen fanden die Einsatzkräfte einen Feststaubschornstein vor, aus dem Funken fliegen. Besondere Gefahr hierbei war, der Schornstein befand sich direkt an einem Gebäude was mit Reet bedeckt war.

Sofern leiteten die Einsatzkräfte einen Löschangriff ein, um zum einen den Schornstein zu löschen und zum anderen das Gebäude zu schützen.
Des Weiteren wurde durch die Leitstelle ein Schornsteinfeger alarmiert. Dieser schaute sich den betroffenen Schornstein an.

Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden. Die Brandursache ist unklar. Während der Löscharbeiten blieb die Hauptstraße in Fahrendorf komplett gesperrt.

Nach gut zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.

Bild & Text: stellv. Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg
 
 

 
 
        
06.03.2020: Ein bemrkenswertes Jahr! 10 Einsätze; Regionalentscheid in Laßrönne und vieles mehr...

Langenhausen. Am 06.03.2020 hat als letzte Ortswehr in der Gemeinde Gnarrenburg die Freiwillige Ortsfeuerwehr Langenhausen ihre diesjährige Mitgliederversammlung im Feuerwehrgerätehaus Langenhausen durchgeführt. Ortsbrandmeister Rüdiger Meyer konnte neben 39 Feuerwehrmitgliedern den Abschnittleiter Jörg Suske, Gemeindebrandmeister Ingo Kück,  den stellv. Gemeindebürgermeister Rainer Müller und Ortsbürgermeister Hans Murken begrüßen.

Ortsbrandmeister Rüdiger Meyer teilte in seinem Jahresbericht 2019 mit, dass der Ortsfeuerwehr Langenhausen insgesamt 47 aktive Mitglieder und 18 Mitglieder der Altersabteilung angehören. Von den Mitgliedern mussten 10 Einsätze in 2019 abgearbeitet werden. Rüdiger Meyer berichtete, dass der erste Einsatz am 01.01.2019 um 9 Uhr war. 6 Rinder waren in eine Güllegrube in Findorf eingebrochen. Zusammen mit den Ortswehren Gnarrenburg, Karlshöfen und Findorf wurde dieser Einsatz abgearbeitet. In 2019 folgten noch weitere 5 Hilfeleistungseinsätze, eine Übung in Karlshöfen und 3 Brandeinsätze, wobei der letzte Einsatz ein Brandeinsatz am 15.12.2019 in Fahrendorf war. Auch übernahm die Feuerwehr alljährlich die Verkehrssicherung beim Schützenfest, Laternenumzug und beim  25. Blütenfest in Friedrichsdorf. Somit hat die Ortsfeuerwehr Langenhausen 61 Eintragungen im Dienstbuch für 2019.

 Aufgrund der guten Platzierung bei den Gemeindewettbewerben (5. Platz)  in Kuhstedtermoor und Kreisentscheid (8. Platz) in Nartum hatte sich die Ortsfeuerwehr zum ersten Mal in der Geschichte zum Regionalentscheid der Feuerwehr der Polizeidirektionen Lüneburg und Oldenburg in Laßrönne (LK Harburg) am 22.09.2019 qualifiziert. Ein guter 29. Platz von 69. angetreten Ortswehren aus 11 Landkreisen war am Ende das Ergebnis, berichtete nicht ganz ohne Stolz der Ortsbrandmeister Rüdiger Meyer in seinem Jahresbericht. Auch wollte Rüdiger Meyer es an diesem Abend nicht versäumen, sich bei den Angehörigen für die großartige Unterstützung und die sehr gute Bewirtung an diesem Tage in Laßrönne noch einmal recht herzlich zu bedanken. Somit war es für alle ein gelungener Tag der Morgens um 6 Uhr begann und erst weit nach 21:00 Uhr endete.

 Aber auch die Geselligkeit kam wie in den vergangenen Jahren nicht zu kurz. Im  Januar fand zum zweiten Mal ein Neujahrsempfang mit Frühstück für alle Mitglieder der Ortswehr statt. Im Februar wurde eine Grünkohltour nach Kirchwistedt und im Juli 2019 wurde ein gemütlicher Grillabend bei sehr guter Beteiligung wieder durchgeführt.

 Bei den Wahlen wurde Gerd Huntemann als Gruppenführer der ersten Gruppe, Hans Murken als Schriftwart, Patrick Werner als Atemschutzgerätewart und Holger Meyer als stellvertretende Atemschutzgerätewart wiedergewählt. Neue Kassenprüfer sind Kai Hansen und Andreas Kück.

 Anschließend wurde Marek Meyer zum Oberfeuerwehrmann, Sven Bargmann, Jascha Grotheer und Benjamin Kück zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Ortsfeuerwehr wurde Uwe Bargmann vom Abschnittsleiter Jörg Suske geehrt.

Manfred Laabs wurde mit einem Präsent, Verleihung der Ehrennadel der Ortsfeuerwehr Langenhausen und mit viel lobenden Worten für seine geleistete und auch schon für zukünftige geleistete Arbeit als bleibender Kassenwart vom Ortsbrandmeister Rüdiger Meyer in die Altersabteilung verabschiedet. Weiter wurden Jarrek Schriefer, Kai Hansen und Jan Huntemann vereidigt , da Sie in 2019 die Truppmannausbildung bestanden hatten und somit in die Einsatzabteilung aufgenommen.
 
In den Grußworten bedankten sich alle anwesenden Gäste bei den Feuerwehrmitgliedern aus Langenhausen für ihre freiwillig geleistete Arbeit, den Erfolg beim Regionalendscheid und die stets hohe Einsatzbereitschaft egal ob bei Einsätzen, Übungen oder dem alljährlichen stattfindenden Blütenfest.  Kurz vor 22 Uhr schloss dann Ortsbrandmeister Rüdiger Meyer mit dem Motto 2020 der Feuerwehren in Niedersachen „Menschen-Klima-FEUERWEHR“ die Mitgliederversammlung.

Bild & Text: Freiwillige Ortsfeuerwehr Langenhausen




09.02.2020 Sturmtief "Sabine" beschäftigt auch die Feuerwehren in der Gemeinde Gnarrenburg

Gnarrenburg/Langenhausen.
Gegen 14:10 Uhr entschied man sich auch in Gnarrenburg dafür, den Meldekopf, also die sogenannte ÖEL (Örtliche Einsatzleitung) zu alarmieren und sich für möglich Einsätze vorzubereiten. Die ÖEL arbeitet eingehende Unwettereinsätze eigenständig ab und weißt den einzelnen Ortsfeuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg Einsätze zu.  
Die Ortsfeuerwehr Augustendorf, musste gegen 14:30 Uhr, als erste Ortsfeuerwehr der Gemeinde, zu einem umgestürzten Baum ausrücken. Für diese folgten noch zwei weitere Einsätze, wo es ebenfalls darum ging, umgestürzte Bäume von der Fahrbahn zu beseitigen. Ebenfalls alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren Brillit (zweimal), Langenhausen (einmal), Fahrendorf (einmal) und Gnarrenburg (einmal). Auch hier waren umgestürzte Bäume der Auslöser für die Alarmierung. 
Außer an einem Bushaltehäuschen in Augustendorf, ist kein weiterer Schaden an Gebäuden oder ähnlichem entstanden.
Personen kamen im gesamten Gemeindebereich Gnarrenburg, während des Sturmes ebenfalls nicht zu schaden. 
Gegen 00:00 Uhr in der Nacht zu Montag, wurde die ÖEL aufgelöst, da sich die Lage wieder beruhigt hatte und kein weiteres Eingreifen seitens einer ÖEL nötig war. 
Am Montagnachmittag, musste die Ortsfeuerwehr Brillit, erneut zu einem Einsatz ausrücken. Diesmal drohte ein Baum zu fallen.

Bild & Text: stellv Gemeindepressesprecher

 
 
        
 
          
 
 
 


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